Im Rahmen der gemeindlichen Aktion „Saubere Landschaft“ beteiligten sich die Aktive Wehr sowie die Jugendfeuerwehr an der Müllsammelaktion.
Dabei wurde durch die Feuerwehr der südliche Bereich der Gemeinde von der Mainbrücke bis zur Kläranlage begangen und von Unrat befreit. Ziel der Aktion war es, einen Beitrag zum Umweltschutz und zur Pflege des Ortsbildes zu leisten.
Im Anschluss an die Sammlung stellte die Gemeinde ab 12:00 Uhr eine Verpflegung im Feuerwehrhaus bereit.
Bei der letzten Übung der Jugendfeuerwehr stand das Thema Hydrantenplan im Mittelpunkt. Dabei wurde zunächst der Hydrantenplan eingesehen und erklärt, wie Hydranten mithilfe der entsprechenden Hinweisschilder im Ortsgebiet lokalisiert werden können.
Im Anschluss wurden verschiedene Hydranten in der Gemeinde in Augenschein genommen, um deren Lage praktisch nachzuvollziehen und ein besseres Verständnis für die örtliche Wasserversorgung zu entwickeln.
Darauf aufbauend wurde die korrekte Wasserentnahme aus Hydranten geübt. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf der sicheren Durchführung sowie der entsprechenden Absicherung der Einsatzstelle.
Nach dem praktischen Teil gab es ein gemeinsames Abendessen. Im Anschluss wurden alle Teilnehmer nach Hause gefahren.
Bei der letzten Übung der Jugendfeuerwehr stand das Thema Gerätekunde auf dem Ausbildungsplan. Dabei lernten die Jugendlichen die verschiedenen Geräte unseres Löschfahrzeugs kennen und beschäftigten sich insbesondere mit deren Verlastung auf dem Fahrzeug.
Es ist für den Einsatzfall wichtig zu wissen, welches Gerät sich an welcher Stelle befindet und wofür es verwendet wird, damit im Ernstfall schnell und sicher gearbeitet werden kann.
Außerdem wurde die Funktionsweise eines Systemtrenners erklärt. Anschließend konnten die Jugendlichen das Gerät auch praktisch ausprobieren und sehen, wie es eingesetzt wird.
Bei der letzten Übung der Jugendfeuerwehr stand ein klassisches, aber zentrales Thema auf dem Ausbildungsplan, Stiche und Bunde. Der sichere Umgang mit Knoten gehört zu den grundlegenden Fertigkeiten im Feuerwehrdienst und bildet die Basis für viele weitere Tätigkeiten, vom Sichern von Geräten bis zur Menschenrettung.
Zu Beginn wurden die wichtigsten Knoten wiederholt und ihre jeweilige Verwendung erläutert. Geübt wurde unter anderem der gelegte Mastwurf. Dieser dient beispielsweise dazu, Saugschläuche oder Strahlrohre sicher einzubinden oder Leinen an festen Punkten zu befestigen.
Ergänzend dazu wurde der horizontal sowie vertikal gestochene Mastwurf behandelt, um Haltepunkte wie Säulen, Geländer oder Bäume sicher zu nutzen.
Auch der Zimmermannsschlag war Bestandteil der Übung. Dieser Knoten eignet sich besonders, um Hölzer oder Gegenstände zusammenzuziehen beziehungsweise eine feste Verbindung unter Zug herzustellen.
Im Bereich der Personensicherung wurde der Brustbund geübt. Dieser wird verwendet, um eine Person einzubinden und beispielsweise bei einem Abstieg zu sichern. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Halbmastwurfsicherung behandelt, die im Feuerwehrdienst zur kontrollierten Sicherung oder zum Ablassen einer Person eingesetzt wird.
Abschließend wurde der Spierenstich wiederholt, der häufig genutzt wird, um Leinen zu verlängern oder Knoten zusätzlich zu sichern.
Die Jugendlichen arbeiteten konzentriert und mit hoher Genauigkeit, denn bei Stichen und Bunden gilt: Nur korrekt gelegte Knoten bieten im Ernstfall die notwendige Sicherheit. Die Übung hat gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Wiederholen dieser Grundlage
Am heutigen Freitag wurde bei der Übung der Jugendfeuerwehr eine kleine, eigenständige Stationsausbildung durchgeführt. Hintergrund ist, dass sich ein Teil der Jugendlichen aktuell in der Modularen Truppausbildung (MTA) befindet und die Abläufe möglichst praxisnah vertieft werden sollen.
In der ersten Station stand das Absichern einer Einsatzstelle im Mittelpunkt. Der Gruppenführer erteilte die Befehle wie im Einsatzfall üblich, Maschinist und Melder unterstützten beim Ausladen des benötigten Materials. Zunächst wurde eine Wasserversorgung vom Fahrzeug zu einem Verteiler aufgebaut. Parallel dazu erfolgte die Absicherung der Straße. Zusätzlich wurde eine Schlauchbrücke gesetzt, um das Befahren der Straße trotz verlegter Leitung weiterhin zu ermöglichen.
Der weitere Aufbau der Absicherung sowie das Einsetzen der Schlauchbrücke erfolgten anschließend eigenständig durch die Jugendlichen. Dabei wurde besonders auf eine strukturierte Arbeitsweise, klare Aufgabenverteilung und ein sicheres Auftreten im Verkehrsraum geachtet.
In der zweiten Station wurde das Ausleuchten einer Einsatzstelle geübt. Aufbauend auf der letzten Einheit mit dem ÖSA (Öl-Schadensanhänger) kam ergänzend der Lichtmast des LF8 zum Einsatz. Die Jugendlichen bauten die Beleuchtung eigenständig auf und achteten dabei auf einen standsicheren Aufbau, eine zweckmäßige Ausrichtung sowie eine ausreichende Ausleuchtung des Arbeitsbereichs.
Durch die bewusst eigenständige Durchführung konnten vorhandene Kenntnisse gefestigt und das Verantwortungsbewusstsein weiter gestärkt werden.
Nach dem praktischen Teil folgte ein gemeinsames Abendessen im Feuerwehrgerätehaus. Den Abschluss bildete eine Runde Kicker in kameradschaftlicher Atmosphäre, bevor die Jugendlichen mit dem LF8 nach Hause gebracht wurden.
Wie bereits in vielen Jahren zuvor hat die Jugendfeuerwehr Hasloch auch in diesem Jahr die ausgedienten Christbäume eingesammelt. Am Morgen des 11. Januar startete die Aktion an der Feuerwehrwache. Von dort ging es zunächst ins „Neubaugebiet“ in Richtung Röttbacher Straße.
Anschließend setzte die Jugendfeuerwehr die Sammlung im Ortskern sowie in den weiteren Ortsgebieten fort. Insgesamt wurden vier Anhänger-Ladungen eingesammelt und einer sinnvollen Weiterverwendung zugeführt.
Der Vorsitzende des Feuerwehrverein Hasselberg erklärte sich dankenswerterweise bereit, die gesammelten Christbäume anzunehmen und die Aktion damit zu unterstützen.
Im Anschluss an die Sammlung fand ein gemeinsames Beisammensein mit Grillen und Feuer statt bei der Feuerwehr Hasselberg, das den ehrenamtlichen Einsatz in kameradschaftlicher Atmosphäre abrundete.
Der Feuerwehrverein Hasloch bedankt sich ausdrücklich bei der Jugendfeuerwehr für ihr Engagement und ihren Beitrag zum Gemeinschaftsleben. Ebenso gilt unser Dank allen Spenderinnen und Spendern, die die Jugendfeuerwehr im Rahmen dieser Aktion finanziell unterstützt haben.
Bei der heutigen Übung der Jugendfeuerwehr wurde mit dem ÖSA (Öl-Schadensanhänger) gearbeitet. Dabei stand ein historischer Öl-Schadensanhänger aus den 1980er-Jahren im Mittelpunkt. Trotz seines Alters ist dieser Anhänger weiterhin offiziell im Einsatzkonzept geführt und kann im Ernstfall jederzeit alarmiert werden.
Zu Beginn erhielten die Jugendlichen eine Einführung in die einzelnen Geräte und Werkzeuge des Anhängers. Dabei wurde insbesondere auf die manuelle Aufnahme und Eindämmung von auslaufenden Flüssigkeiten eingegangen. Werkzeuge wie Hammer, Spaten oder Wasserpumpenzangen bestehen aus massivem Messing. Dieses Material ist funkenfrei und wird deshalb bei Arbeiten mit brennbaren Stoffen eingesetzt. Aufgrund der massiven Bauweise sind diese Werkzeuge deutlich schwerer als heutige Standardausrüstung.
Im weiteren Verlauf wurden Faltbehälter aufgebaut sowie eine Pumpe mit den dazugehörigen Schläuchen trocken in Stellung gebracht. Dabei wurde erläutert, dass Pumpe und Schläuche geerdet werden können, um elektrostatische Aufladungen abzuleiten und so das Risiko von Funkenbildung zu reduzieren. Diese Maßnahme ist insbesondere bei Einsätzen mit brennbaren Flüssigkeiten relevant.
Die verschiedenen Möglichkeiten zur Abdichtung von Öffnungen wurden gezeigt und erklärt, unter anderem das Abdichten mit Holzkeilen und Holzkegeln sowie die Abdichtung von Gullys, um ein Eindringen von Schadstoffen in die Kanalisation zu verhindern.
Ein weiterer Programmpunkt war das Kennenlernen von Chemikalienschutzanzügen. Die Jugendfeuerwehr konnte dabei sowohl originale Schutzanzüge aus der damaligen Ausstattung des Öl-Schadensanhängers als auch moderne aktuelle Varianten anprobieren und vergleichen.
Zur Ausleuchtung der Übung wurde der auf dem Anhänger verlaste 2-Takt-Stromgenerator von Sachs eingesetzt. Mit diesem Aggregat wurde ein Flutlichtscheinwerfer aus dem LF 10 (43/1) betrieben, um Arbeiten bei Dunkelheit zu simulieren.
Nach Abschluss der Übung wurde die gesamte Ausrüstung gemeinsam zurückgebaut. Zum Ende des Übungsdienstes saßen alle noch zusammen zum gemeinsamen Essen. Anschließend wurden die Jugendlichen mit dem LF 8 (48/1) nach Hause gefahren.